Schweiz

140 % mehr Grenzgänger

So stark ist die Zahl der in Grenzgebieten wohnenden und zugleich in der Schweiz angestellten Arbeitern innerhalb von 25 Jahren gewachsen.

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Tatsächlich hat sich diese Zahl  in der Periode 1996-2020 mehr als verdoppelt, von 141.000 auf 343.000, laut einer am 24.Juni veröffentlichten Studie des schweizerischen Bundesamtes für Statistik. Der Trend hat nach der Liberalisierung des Arbeitsmarkts anschliessend des Freizügigkeitsabkommens mit der EU 2004 zugenommen, erläutet das Amt. Während in der Periode 1996-2004 ein jährliches Wachstum von 2,7 % im Durchschnitt beobachtet wurde, betrug die Steigerung dann 4,4 % pro Jahr.

Ende 2020 stellten die Franzosen 55 % der Anzahl der Grenzgängerbeschäftigung dar. Dieser Anteil ergibt sich von ihrem hohen Gewicht im Kanton Genf, wo Grenzgänger insgesamt 24 % der Erwebstätigen darstellen. Relevant ist auch der Anteil in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft, bzw. 18 % und 14 %, im Vergleich zum Verhältnis von 6,7 % insgesamt in der Schweiz. In der Industrie werden Grenzgänger mehr beschäftigt (33 %) als inländische Erwerbstätige (21 %).

In der Agglomeration ist die Steigerung der Grenzgängeranzahl in den letzten 25 Jahren weniger spektakulär, bleibt trotzdem relevant : + 27 % im Kanton Basel-Stadt (Anzahl von 34.500 Ende 2020), + 72 % im Kanton Basel-Landschaft.

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