Umweltschutz

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Wenn invasive gebietsfremde Arten wertvolle Moleküle recyceln

Die aus Lothringen stammende Forscherin Claude Grison leitet in Montpellier das Labor für bioinspirierte Chemie und ökologische Innovationen ChimEco. Ab März wird sie zudem ihre ersten Vorlesungen am Collège de France halten. In invasiven gebietsfremden Pflanzen erkennt sie bislang unterschätzte Verbündete bei der Umweltverschmutzung und identifiziert in ihnen spannende chemische Prozesse. Zu diesen Pflanzen zählt der Japanische Staudenknöterich, der im Oberrheingebiet und in der Großregion stark verbreitet ist und sich als erstaunlich effizient beim Recycling des wertvollen Metalls Palladium erweist.

- Romain Gascon

Wasserstoff-Lkw starten auf der Rennstrecke von Spa

Am Dienstag, den 14. Oktober, werden acht Wasserstoff-Lkw auf der Formel-1-Rennstrecke von Spa-Francorchamps in der Wallonie an den Start gehen. Es handelt sich dabei nicht um ein Rennen, sondern um eine Veranstaltung, die vom auf erneuerbare Energien spezialisierten Cluster TWEED organisiert wird. Ziel ist es, den Fortschritt von grünem Wasserstoff im Schwerlastverkehr zu demonstrieren.

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Die digitalen Zwillinge, wahre Verbündete der Energiewende

Beim dritten deutsch‑französischen Dialog für nachhaltige Entwicklung, der am 25. und 26. September in der Europäischen Akademie Otzenhausen stattfand, zeigten das Beispiel des Kraftwerks Saarlouis, vorgestellt vom DFKI, und die Lösung des luxemburgischen Stromnetzanbieters Creos, Datathings, die Komplexität der Nutzung erneuerbarer Energien.

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Siehe auch

Was hat der Japankäfer im Oberrheingebiet zu suchen?

Er frisst Graswurzeln, Rebblätter oder Maisblüten. Dieser gefräßige Schädling wurde schon 2021 in Basel und in Baden-Württemberg entdeckt. In diesem Sommer wurde er erstmals auf französischem Gebiet, im Elsass, gefangen.

Um ihre Bienen zu retten, nutzen Imker das Wissen ihrer Nachbarn

Das rätselhafte Bienensterben in der Region Grand Est und in Baden-Württemberg, zunehmende Bedrohung durch Raubinsekten und Parasiten sowie die mögliche Rückkehr von Neonikotinoiden in Frankreich alarmieren die Imkerschaft beiderseits des Rheins. Angesichts dieser Bedrohungen sollen die bislang lose geknüpften grenzüberschreitenden Kontakte der Imker nun eine feste, strukturierte Form erhalten.

„Wir wollen ein grenzüberschreitendes Netzwerk für nachhaltige Ernährung“

Können Geschäfte und Kantinen im Oberrhein Bio- und gesunde Produkte dauerhaft einkaufen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Interreg-Projekt „Upper Rhin Sustainable Food“, an dem sich sechs Universitätsinstitute und -laboratorien aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz aus den Bereichen Soziologie, Wirtschafts- und management beteiligen.

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