Ausgabe vom 14. August 2026

Die Freundschaft auf den Ruinen des Krieges aufbauen

Übersät mit Schlachtfeldern, Soldatenfriedhöfen und Überresten von Konzentrationslagern hat der Grenzraum seine alptraumhaften Erinnerungen überwunden, um wieder Frieden zu schließen und eine neue Freundschaft aufzubauen. Fünf Jahre lang hat Voisins-Nachbarn getanzt, ist gewandert, hat Archive durchforstet, Nachforschungen angestellt und bei Aufführungen mitgefiebert, bei denen das Teilen zugleich eine gemeinsame Erinnerung und eine gemeinsame Zukunft schafft.

- Voisins - Nachbarn
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© Kerstin Pommerenke

Grenzen, Keimzellen von Kriegen und Wiegen der Versöhnung

Im Jahr 1870 spielte sich die Konfrontation zwischen Frankreich und Preußen zwischen Mosel und Saar ab. Der Ausbruch des Krieges, gefolgt von der Annexion, führte direkt zum Ersten und später zum Zweiten Weltkrieg.

Zwischen der Schlacht von Gravelotte und der Ardennenoffensive waren die Großregion und der Oberrhein mit Soldatenfriedhöfen übersät, bevor sie sich zu einem europäischen Schmelztiegel des Friedens entwickelten.

Fünf Jahre lang hat Voisins-Nachbarn ehemalige Schlachtfelder erkundet, die Erinnerung an den Widerstand wiederbelebt, an die großen Persönlichkeiten der Versöhnung erinnert und die heutigen Akteure des Friedens an den Grenzen getroffen. 

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Die darstellenden Künste sind sehr grenzüberschreitend

Wenn es einen Bereich gibt, in dem der grenzüberschreitende Bereich ein freundliches Gesicht zeigt, dann sind es die darstellenden Künste. Egal ob bei Musik, Tanz, Theater oder Puppenspiel: es begegnen sich engagierte Akteuren.

Sport, Kultur und Erinnerung in 2026

Stadien, Konzerthallen, Erinnerungsorte oder Museen … im Grenzraum kommt Kultur in allen Formen, an allen Orten und in allen Tonlagen zum Ausdruck.

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Diese Ausstellung in Verdun zeigt die Opfer von Hiroshima und Nagasaki

Noch bis zum 30. April lässt die vom Fotografen Jean-Philippe Pernot konzipierte Ausstellung im Weltzentrum für Frieden in Verdun die durch die beiden vor 80 Jahren über japanischen Städten abgeworfenen Atombomben zerstörten Lebenswege eindrucksvoll wieder aufleben.

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Das Buch „Derrière le masque“ weckt Erinnerungen der FC-Metz-Fans

Sylvain Kastendeuch, ehemaliger Verteidiger des FC Metz und neunmal für Frankreich nominiert, bestritt über 500 Spiele für den Club. Mit 62 Jahren veröffentlicht er „Derrière le masque“, in dem er seine Karriere von der Coupe de France 1984 bis zum Finale der Coupe de la Ligue 1999, seine Erinnerungen und Anekdoten sowie sein Engagement in Metz unter dem Ex-Bürgermeister Jean-Marie Rausch und seine Verbundenheit mit der Mosel beschreibt.

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