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Arbeit

Künstler und Unternehmen wollen dauerhafte Verknüpfungen entlang des Rheins schaffen

Der Eurodistrikt Freiburg lädt Vertreter der Gebiete, der Unternehmen und des Kunstsektors am 27. April zu einer Tagung mit dem Titel "Zurück zu Kunst und Kultur" ein. Ziel des grenzüberschreitenden Treffens ist es, die Grundlagen für dauerhafte Partnerschaften zwischen der Welt der Kunst und der Wirtschaft zu schaffen.

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"Englisch verdrängt Deutsch bei der Einstellungskriterien von Führungskräften"

Mathieu Weinborn, Berater bei der Personalberatung Walter mit Niederlassungen in Metz, Nancy, Straßburg und Colmar, beobachtet, dass bei der Einstellung von Managern und Führungskräften in französischen Tochtergesellschaften deutscher, schweizerischer oder österreichischer Unternehmen das Kriterium der Beherrschung der deutschen Sprache an Bedeutung verliert, zugunsten der englischen Sprache.

Mathieu Weinbron - Walter

Siehe auch

Laurent Damiani, Geschäftsführer vom Gründercenter Eurodev in Forbach

Das Pariser Beratungsunternehmen Interfaces wurde 2008 vom Forbacher Stadtverband Communauté d’Agglomération de Forbach beauftragt, Eurodev zu betreiben und zu entwickeln. Das von Laurent Damiani geleitete Gründungscenter begleitet seitdem Startups, die für mehr als 200 neue Arbeitsplätze gesorgt haben.

Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks rücken den Grand Est und Deutschland ins Rampenlicht.

Die Europäischen Tage der Kunsthandwerke, die seit 10 Jahren für 15 Länder geöffnet sind, organisieren zum ersten Mal Zweiergruppen zwischen einer französischen Region und einem europäischen Land. Von diesem Montag, dem 28. März, bis Sonntag, dem 3. April, werden die Region Grand Est und Deutschland gleichzeitig 900 Werkstätten, Museen und Unternehmen des Kulturerbes in den Mittelpunkt stellen.   

Élodie Schneider, Glasmalerin

Die 28-jährige Handwerkerin stammt aus dem Bas-Rhin und wurde für die Arbeit in den Glaswerkstätten des berühmten gotischen Kölner Doms angeworben.

 

Gütesiegel sichern das Kunsthandwerk der Grenzregionen

In der Region Grand Est haben sich die elsässischen Töpfer Mitte März den Töpfern von Liffol-le-Grand (Vogesen) angeschlossen und haben das offizielle französische Label „Indication géographique“ (IG) erhalten, welches garantiert, dass ihre Produkte lokal hergestellt werden. In Belgien wurde für den Blaustein aus Wallonien eine kollektive Marke geschaffen, um seine Einzigartigkeit durch ein Label zu sichern. Viele solcher kleinen Produktionszweige suchen heute nach einer europäischen Anerkennung.

Joseph Reichenberger, repreneur de la Saarmesse de Sarrebruck

Der bayerische Investor Josef Reichenberger hat das ehemalige Saarmesse-Gelände für rund 7,7 Millionen Euro 2019 von der Stadt Saarbrücken gekauft und investiert im ersten Schritt ca. 40 Millionen Euro. Der erste Bauabschnitt mit Büros für Handwerk und Dienstleistungen sowie Restaurationsbetrieben könnte bis Ende 2023 fertiggestellt sein. 450 Arbeitsplätze sollen entstehen.

118.000

Die Informationsstelle Infobest in Vogelgrun/Breisach, die Mitte März ihr 25-jähriges Bestehen feierte, bearbeitete in dieser Zeit 118.000 Anfragen zu alltäglichen grenzüberschreitenden Problemen.

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