Großregion - Oberrhein

Nachhaltiges Bauen überwindet Grenzen

Der am kommenden Oktober in region Grand Est veranstaltende Kongress für nachhaltiges Bauen, wird sich nach den Nachbarnsgebieten ausbreiten.

Ilot Bois PTFA

Als Hauptversanstaltung des energieeffizienten, umweltfreundlichen Bauens und der Verwendung von natürlichen Bauprodukten hat sich der "InterNational Sustainable Building Congress" behauptet. Seine 9. Sitzung wird 2021 im Grand Est und darüber hinaus stattfinden. Sein Veranstalter, der regionale Vertreter des französischen Netzwerks für nachhaltiges Bauen Envirobat Grand Est, hat von Anfang an sich entschieden, das Programm über die Grenzen hinaus zu tragen, durch die Partnerschaft mit dem Öko-Bau-Cluster von Namur (Wallonien, Belgien) und der Architektenkammer des Saarlandes .

Hervorhebung der Besonderheit der Grenze

"Wir wollten die Besonderheit der Grenzlage des Grand Est hervorheben, und zwar bei einem Thema, das fruchtbare Austaüsche mit unseren Nachbarn erweckt", erklärt Frédéric Marion, Vorsitzender von Arcad LQE, Mitglied von Envirobat Grand Est.

Drei Pfeile

Eine Mischung von Präsenz- und Online-Verbindungen für die etwa vierzig geplanten Konferenzen und Workshops wurde festgestellt Filmbesichtigungen, sowie für die Besichtigung von nennenswerten Errungenschaften, wie das Holzbau fur Hochhäuser "îlot bois" in Straßburg.

Der Kongress wird sich mit den vielen Themen befassen, die die Gebäudewelt betreffen, und zwar durch drei Pfeilen : Kohlenstoff- und Lebenszyklusanalyse, neue Horizonte für die Renovierung (insbesondere Wiederverwendung von Materialien),  Klimawandelanpassung.

Auch die gleichzeitige Vorstellung von Erfahrungen aus drei Ländern wird geplant, zum Beispiel die Massensanierung in Belgien, Deutschland und Frankreich.

Vergleiche mit Vorsicht

Katharina Brockstedt

© DR

"Situationen können nicht direkt vergliechen werden, weil die Ansätze unterschiedlich sind. in Deutschland wird weniger auf die Analyse des Lebenszyklus von Materialien fokussiert, im Gegenteil sehr proaktiv für die Entwicklung von biobasierten Materialien engagiert. Aber wir ziehen alle in die selbe Richtung", analysiert Katharina Brockstedt, die deutschstammige Koordinatorin von Energievie.pro Envirobat Grand Est. 

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