Wie Straßburg und Karlsruhe ihre Räume zusammen transformieren
Seit zwei Jahrzehnten verfolgen Straßburg und Karlsruhe einen ähnlichen Weg zur Stadtentwicklung: Beide Agglomerationen haben der Umwandlung von Brachflächen Priorität eingeräumt. Ein Treffen, das diesen Herbst vom regionalen Ressourcenzentrum Envirobat Grand Est in Straßburg organisiert wurde, hat diese Strategien hervorgehobt.

Eric Chenderowsky und Anke Karmann-Woessner teilen sich die gleiche Funktion als Stadtplanungsdirektoren, jeweils in Straßburg und Karlsruhe. Sie verfolgen auch auf beiden Seiten des Rheins die gleiche Vision in Bezug auf die Flächennutzung: dem unbegrenzten Verbrauch von Grundstücken ein Ende setzen und stattdessen den Bau auf bereits bebauten Flächen fördern. Das verlangen nämlich die nationalen Vorschriften. In Frankreich legt das Gesetz „Klima und Resilienz” von 2021 den Grundsatz der „zéro artificialisation nette" fest, der vorsieht, dass Neubauten auf noch unberührten Flächen vermieden oder, falls dies nicht möglich ist, durch die Schaffung von Naturräumen kompensiert werden sollen. In Deutschland umfasst die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung unter anderem das Ziel, den Verbrauch von Naturboden zu reduzieren.
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Das Projekt der Zwei Ufer in Straßburg. © Agence TER