Basel Eurodistrict

Huningue und Weil-am-Rhein stellen zwei Parks einander gegenüber

Die gleichzeitige Entwicklung der öffentlichen Räume zwischen Huningue und Weil-am-Rhein auf beiden Seiten des Rheins steht kurz vor dem Abschluss. Die deutsche Seite wird in diesem Herbst bepflanzt.

Vis-à-vis

Zwischen Huningue (Haut-Rhin) und Weil-am-Rhein werden die Bäume bald über den Rhein hinweg miteinander austauschen können. So wie es die Politiker am 19. Juni taten, nicht mehr aus der Ferne, sondern gemeinsam auf der Passerelle des trois pays, indem sie den "Vis-à-Vis"-Park vorzeitig einweihten.

Die beiden Gemeinden haben ihre Flussufer gleichzeitig saniert, und die Leistungen der Planer - das lokale Landschaftsbüro Sortons du bois auf der elsässischen Seite und das Büro Faktor-Grün aus Freiburg auf der deutschen  - zeigen Ähnlichkeiten. Unterstützt durch den Trinationalen Eurodistrikt Basel wurde das Projekt durch das Interreg Vis-à-Vis Projekt mit 2 Millionen Euro Beitrag. Beide Baustellen stellten zusammen eine Investition von etwa 11 Millionen Euro dar.

Neue Verbindung mit dem Zentrum von Huningue

Am Huningher Ufer sind die Arbeiten der ersten und wichtigsten Phase abgeschlossen. Zu beiden Seiten der Fußgänger- und Radfahrerbrücke der drei Länder über den Rhein wurde sie durch die Aufwertung der übrigbleibende Festung geprägt, die Vauban unter Ludwig XIV. zu einer Zeit errichten ließ, als die Grenze feindliche Gebiete trennte. Die bemerkenswertesten Teile aus geschnittenem Stein sind erhalten geblieben, die anderen wurden mit Metallverkleidungen versehen. Der 1,4 Hektar große Park unterstreicht zudem die Verbindung zum Stadtzentrum. Er wird zum Ausgangs- und Endpunkt eines Netzes von Wegen der alternativen Mobilität, ausgehend von der jetzt fußgängerfreundlichen Rue de France. Am Ort selbst beginnen die Gebäude des Premium-Immobilienprogramms "Les Jetées" des Projektentwickler  aus Marseille Constructa (30.000 m2 bebauter Fläche) zu wachsen.

vis-a-vis

© Mathieu Noyer

Ausbau in Weil-am-Rhein

Der Rheinpark gegenüber von Weil war bereits die älteste öffentliche Grünanlage der Stadt. Das Projekt "Vis-à-vis" bot die Möglichkeit, ihn Richtung Norden zu erweitern und auf 3,8 Hektar zu vergrößern. Seine Entwicklung ist nun zu 80 % abgeschlossen, so das Stadtbauamt. Der gesamte Boden wird bis Ende Juli fertig sein und die Bepflanzung wird im Herbst folgen.

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