KI, Start-ups und Biotechnologie: Die Großregion und Oberrhein innovieren auf allen Ebenen
Von KI über Biotechnologie bis hin zu Hightech-Materialien und medizinischen Implantaten – in der Großregion und am Oberrhein finden Innovationen Testfelder und potenzielle Märkte. Große Unternehmen, KMU und Start-ups werden von den universitären Netzwerken unterstützt, förderlich für Inkubatoren und Technologietransfer.

DFKI, Verfechter einer vertrauenswürdigen europäischen KI
Im Oktober 2023 initiierte das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken das Centre for European Research in Trusted AI (CERTAIN), das die Zuverlässigkeit dieser Technologie auf europäischer Ebene stärken soll, am.

© André Faber.
Zwei wallonische und lothringische Start-ups im Rampenlicht des CES in Las Vegas
Anfang 2025 versammelte die Consumer Electronics Show (CES) die Technologiebranche in Las Vegas. Unter den 4.500 Ausstellern weltweit präsentierten über 200 Unternehmen und Start-ups aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Luxemburg ihre Neuheiten vor 141.000 Besuchern.

© André Faber.
Der Innovation Park in Basel, neues Zentrum der Biotechnologie
Dieser Campus, der nach und nach entsteht, wird in 2030 mehr als 110.000 m² Büros und Labore bieten, um die Innovationsdynamik der Metropole im Bereich Forschung und Gesundheit/Pharma zu verstärken. Die Star-Architekten Herzog & de Meuron haben die Gebäudeformen entworfen, die 2026 fertiggestellt werden.

Das zweite Gebäude, mit dem Namen Hortus, wurde im Juni 2025 eingeweiht. © Esther Baur.
In Saarland und Luxemburg fördern die Universitäten ihre Start-ups
Im Juni 2024 stellte die saarländische Landesregierung 10 Millionen Euro für den universitären Inkubator The Bridge Incubator GmbH bereit. Auch die Universität Luxemburg lässt nicht nach und bietet eine Vielzahl an Förderungen für studentische Unternehmer.

© André Faber.
Karlsruhe prämiert Innovation seit 2010
Seit 2010 hebt der Innovationspreis der Region Karlsruhe zukunftsweisende Projekte hervor. Die Ausgabe 2023, fokussiert auf innovative Materialien, verzeichnete einen Rekord an Teilnehmern sowie die Rückkehr von vier elsässischen Kandidaten, was seit vier Jahren nicht mehr vorgekommen war. Die Firma nanoshape GmbH, eine Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), erhielt den Hauptpreis für eine Technologie, die medizinischen Titanimplantaten antibakterielle Eigenschaften durch Verfeinerung der Außenoberfläche verleiht.

Der erste Preis des NEO-Innovationspreises wurde an das Karlsruher Unternehmen nanoshape vergeben. © Artis Uli Deck
© André Faber.