Luxemburg - Frankreich – Belgien

Enteignen - Enteignete, die Erinnerung an Verdrängte

Das Centre national de littérature (CNL) und das Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) der Universität Luxemburg veranstalten internationale Studientage über die Mechanismen der Enteignung während des Zweiten Weltkriegs.

Chaise

"Uns gehört nichts mehr : Sie nahmen unsere Kleidung, unsere Schuhe und sogar unsere Haare (...). Sie werden uns sogar unseren Namen wegnehmen: und wenn wir ihn behalten wollen, müssen wir in uns selbst die Kraft finden, dafür zu sorgen, dass hinter diesem Namen etwas von uns, von dem, was wir waren, übrig bleibt." Das bewegende Zitat von Primo Levi (gezogen aus seinem Buch "Wenn dies ein Mensch ist", 1947) ist ein von vielen Zeugnissen der Enteignung, die einzelne Kategorien von Europäern, insbesondere die jüdische Bevölkerung, zwischen 1933 und 1945 schwer betroffen hatte.

Am 5. und 6. Juli widmen das Centre national de littérature (CNL) und das Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH) der Universität Luxemburg zwei internationale Studientage diesen Ausgrenzungsmechanismen, die den Opfern nacheinander ihr Eigentum, ihre Identität und sogar ihre Existenz entzogen, oft wegen einer Änderung des gesetzlichen Rahmens. Die Referat in französischer und englischer Sprache werden die verschiedenen Aspekte dieser Enteignung untersuchen, insbesondere in Luxemburg, Frankreich und Belgien, wo sie unter anderem durch Malerei und Literatur abgebildet wurde.

Die Veranstaltung ist kostenlos online zugänglich, nach Reservierung. Um Anmeldung auf der folgenden Webseite wird gebeten.

https://wwwen.uni.lu/university/events/journees_d_etude_deposseder_depossede

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