Biodiversität

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hoerwin56---pixabay

Wenn invasive gebietsfremde Arten wertvolle Moleküle recyceln

Die aus Lothringen stammende Forscherin Claude Grison leitet in Montpellier das Labor für bioinspirierte Chemie und ökologische Innovationen ChimEco. Ab März wird sie zudem ihre ersten Vorlesungen am Collège de France halten. In invasiven gebietsfremden Pflanzen erkennt sie bislang unterschätzte Verbündete bei der Umweltverschmutzung und identifiziert in ihnen spannende chemische Prozesse. Zu diesen Pflanzen zählt der Japanische Staudenknöterich, der im Oberrheingebiet und in der Großregion stark verbreitet ist und sich als erstaunlich effizient beim Recycling des wertvollen Metalls Palladium erweist.

- Romain Gascon
renard-©-romain-gascon

Der Rotfuchs, im Grand Est verfolgt, im Großherzogtum akzeptiert

Die Präfekten des Grand Est werden sich bald zur Einstufung des Rotfuchses als schädliche Art äußern, ein Status, der erlaubt, ihn das ganze Jahr über zu töten. Doch wissenschaftliche Studien und zehn Jahre luxemburgischer Praxiserfahrung zeigen die Ineffektivität der Fuchsbejagung, und sogar ihre Kontraproduktivität.

île du Rhin - PCA - Léa Merckling © Romain Gascon

Die Rheininsel im Dreiländereck lässt den wilden Rhein wieder aufleben

Oberhalb der Insel, die den „Altrhein“ vom Rheinseitenkanal nördlich von Basel trennt, entfaltet sich ein Mosaik verschiedener Lebensräume. Zehn Jahre nach der Wiederanbindung eines Flussarms und der Renaturierung von rund hundert Hektar, die früher landwirtschaftlich genutzt wurden, erobert sich die Natur den "Kleinen Rhein" zurück.

reactivecity-©-pierre-wisson

Das Interreg-Projekt ReactiveCity bekämpt Biozide

ReactiveCity bekämpft Biozide in Städten. Am Donnerstag, den 18. September, wird das Interreg-Projekt in Forchheim, nördlich von Freiburg im Breisgau, eine Zwischenbilanz ziehen. Die Verringerung der Belastungen soll durch einen grenzüberschreitenden Aktionsplan umgesetzt werden.

visite forêt noire apiculteurs

Um ihre Bienen zu retten, nutzen Imker das Wissen ihrer Nachbarn

Das rätselhafte Bienensterben in der Region Grand Est und in Baden-Württemberg, zunehmende Bedrohung durch Raubinsekten und Parasiten sowie die mögliche Rückkehr von Neonikotinoiden in Frankreich alarmieren die Imkerschaft beiderseits des Rheins. Angesichts dieser Bedrohungen sollen die bislang lose geknüpften grenzüberschreitenden Kontakte der Imker nun eine feste, strukturierte Form erhalten.

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