Seit Covid hat die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung an Bedeutung gewonnen
Die Covid-Pandemie war in manchen Fällen ein Auslöser. Aber die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zwischen den Nachbarn der Großregion und des Oberrheins hat nicht darauf gewartet, um voranzukommen, sondern nach und nach viele Hindernisse überwunden.

SaarMoselle lässt nicht nach
Mit seinem Vorzeigeprojekt zur Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, GeKo, verbessert der Eurodistrict SaarMoselle die Verbindungen und festigt Projekte, von Partnerschaften zwischen Krankenhäusern bis hin zur Koordinierung von Notfällen in Saarland und Lothringen. Und er setzt ein gutes Beispiel.
SaarMoselle stellt die Weichen für einen grenzüberschreitenden Gesundheitskorridor

Bei der Vorstellung des experimentellen Korridors für grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung. ©SaarMoselle
Für Cosan heißt das Heilmittel Zusammenarbeit
Weder die Dramen noch die durch Covid-19 ausgelöste grenzüberschreitende Solidarität dürfen vergessen werden. Das Interreg-Projekt Cosan, das bereits vor der Pandemie ins Leben gerufen wurde, hat die Lehren aus der Krise berücksichtigt, um den Zugang zur medizinischen Versorgung für die Bewohner der Großregion zu verbessern.
Cosan: Ein widerstandsfähiges Gesundheitssystem erfordert Zusammenarbeit

Cosan wird vom Europäischen Observatorium für grenzüberschreitende Gesundheit (OEST) geleitet. ©Cosan
Künstliche Intelligenz im Dienste der europäischen Gesundheitsversorgung
Von Basel über Baden-Württemberg, vom Grand Est und Luxemburg bis zum Saarland – das grenzüberschreitende Projekt Clinnova hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung der Einwohner und die Prognosen zu verbessern. Es setzt auf KI für die Verarbeitung von Daten zu bestimmten Krankheiten.
Wird Künstliche Intelligenz das Europa der Gesundheit aufbauen?

In Straßburg haben sich Politiker, Wissenschaftler und Akademiker mit Clinnova befasst. ©RG
Es gibt keine kleine oder große Zusammenarbeit im Gesundheitswesen
Sowohl auf Ebene wallonischen und luxemburgischen Gemeinden als auch in der gesamten Großregion zielen zwei Interreg-Projekte darauf ab, die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu stärken. Zu den Herausforderungen gehören die Personalbeschaffung und die Palliativpflege.
Gesundheitswesen: Interreg versucht die Zusammenarbeit in der Großregion zu fördern

WaLuxSanté und Remocosan ergänzen Kooperationen, die vor drei Jahrzehnten ins Leben gerufen wurden. DR
Sterbehilfe: Französische Grenzgänger profitieren vom belgischen Gesetz
In Frankreich, wo die Debatte über das Lebensende noch andauert, können bestimmte Einwohner der Ardennen und Lothringens legal vom belgischen Gesetz profitieren, das Sterbehilfe erlaubt. Franzosen und Deutsche wenden sich auch an Schweizer Vereinigungen.
An den Grenzen können Kandidaten für den assistierten Tod bereits den Schritt wagen

Eine alte belgische Philosophiezeitschrift, die sich bereits mit dem freiwilligen Tod befasste. DR
©RG