Lothringen - Luxemburg

Lumena macht Startups auf grenzüberschreitender Ebene

Fünf luxemburgische und lothringische Wirtschaftsführer bündeln ihre Kompetenzen, um die Projekte lokaler Unternehmen und Labore in High-Tech-Unternehmen zu verwandeln.

Lumena

In den großen europäischen Metropolen noch neu, ist das Konzept des Startup-Studios oder der "Startup-Factory" in der Region, erst recht grenzüberschreitend. Die fünf Gründer von Lumena (wie in LUxembourg MEtz NAncy) wollen den komplementären Charakter des Moselkorridors und des Großherzogtums voll ausnutzen.

Michel Onfray

© Lumena

"Auf lothringischer Seite haben wir oft das Gefühl, dass wir unter der Attraktivität von Luxemburg leiden. Aber um internationale Champions zu lancieren, ist es ein Geschenk des Himmels, eine europäische Hauptstadt nur einen Katzensprung entfernt zu haben: Wenn man auf der CES in Las Vegas ist, ist der Name von Luxemburg aussagekräftiger als der von Metz oder Nancy", betont Michel Onfray, ehemaliger Direktor des Metzer Inkubators Synergie und Geschäftsführer von Lumena.

Kombinieren von Fähigkeiten

Im Gegensatz zu einem Inkubator, der oft lange braucht, um die ersten Schritte von Startup-Gründern zu unterstützen, schlägt Lumena vor, das Personal, die Märkte und die Mittel zu finden, um jedes Projekt innerhalb einer sehr kurzen Zeit (im Durchschnitt 62 Tage) international zu starten.

Die fünf Gründer haben die Erfahrung und die Mittel, um ihr Ziel zu erreichen. Neben Michel Onfray, der derzeit die Innovationspolitik des Großraums Nancy unterstützt, wird Fabrice Croiseaux, Leiter von InTech, der IT-Tochter der Post Luxembourg Gruppe, das Know-how seiner 150 Ingenieure einbringen.  Thierry Ehrhardt, Gründer von Get, einer führenden Kommunikationsgruppe in der Region Grand Est, wird die Projekte vorantreiben, während Fabrice Michel auf die Fähigkeiten seiner Personalvermittlungsfirma RH Partners zurückgreifen wird. Franck Legardeur wird die Startups international positionieren.

Delmonicos in den Startlöchern

Als Spezialist für Energieeffizienz leitet er jetzt Delmonicos, das erstgeborene Startup von Lumena. Um das Problem der Bezahlung für das Aufladen von Elektrofahrzeugen an selten interoperablen Ladestationen zu lösen, hat das Startup eine Plattform entwickelt, die Blockchain-Technologien der nächsten Generation nutzt. Basierend auf der Kryptowährung Polkadot, ermöglicht seine Architektur einen weniger energieintensiven Betrieb. Die DTB-Gruppe, der europäische Marktführer für Aufladelösungen, beteiligte sich mit zwei Millionen Euro an dem Fundraising. Das Mitte Juni der Presse vorgestellte Unternehmen Delmonicos soll von Anfang an 17 Arbeitsplätze in Metz schaffen, mittelfristig werden 80 Mitarbeiter und 100 Millionen Euro Umsatz auf einem internationalen Markt angestrebt.

Dank der entsprechenden Kontakte seiner Direktoren möchte Lumena jedes Jahr ein Dutzend Start-ups in großen Unternehmen oder Labors in der Moselregion gründen. Forscher und Erfinder werden eingeladen, sich um den wissenschaftlichen Teil zu kümmern und nicht um Fundraising oder Management. Die Verteilung des Kapitals wurde sorgfältig verhandelt, um sicherzustellen, dass die Partner in jedem Start-up fair entschädigt werden. Mit einem Kapital von 300.000 Euro wird das

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