Frankreich – Deutschland

Der deutsch-französische Journalismuspreis im Zeitalter des Coronavirus

Die prestigeträchtige Auszeichnung konnte nicht in Berlin verliehen werden, aber der Deutsch-Französische Journalistenpreis stellte seine Gewinner in Form eines Roadmovies vor.

Prix franco-allemland journalisme

Da es unmöglich war, seine Partner und Preisträger in Berlin zusammenzubringen, begab sich der Deutsch-Französische Journalistenpreis (FGAJ) 2021 zu seinen Preisträgern, die mit der Sperrung der Grenzen von Berlin nach Paris über Belgien, Luxemburg und das Saarland gegen>übergestellt wurden. Der vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds geförderte Film "Les frontières redessinées" (Die neu gezogenen Grenzen) des Straßburger Journalisten Pierre Girard gibt den Informationsprofis eine Stimme, deren Engagement sie manchmal in Gefahr bringt.

Nichts ist selbstverständlich

Die fünf Kategorien - Multimedia, Schrift, Audio, Video und Young Talent - spiegeln weitgehend ein durch die Pandemie gestörtes und geschwächtes Europa wider.

Martin Grasmück.

© Prix franco allemand du journalisme

"Die Corona-Krise und die Schließung der Grenzen haben viele Menschen bewegt und gezeigt, wie verletzlich Europa immer noch ist und dass was bisher erreicht wurde nicht selbstverständlich ist", sagt der DFJP - Vorstandsvorstizende und SR - intendant Martin Grasmück.

Der PFAJ ist mit insgesamt 30.000 Euro ausgestattet. Folgende Preiserträger wurden ausgewählt:

  • - Video-Kategorie: Alain de Halleux für "Le grain de sable dans la machine/Corona: Sand im Weltgetriebe", ARTE, RTBF
  • - Kategorie Audio: Katrin Aue, Carolin Dylla für "Europas Corona-Grenzen: Ein Feature über Abschottung, Misstrauen und Solidarität", Saarländischer Rundfunk
  • - Kategorie Geschrieben: Eva Schläfer für "Der französische Patient", Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • - Kategorie Multimedia: Kseniya Halubovich für "Belarus: Chronik einer Revolution
  • - Kategorie Junge Talente (in der Kategorie Schreiben): Adrien Candau, Julien Duez für "Schaffer d'Etat", So Foot

Der Große Preis der deutsch-französischen Medien, der an eine Organisation oder eine Persönlichkeit verliehen wird, die sich besonders für die deutsch-französische und europäische Verständigung einsetzt, ging in diesem Jahr an die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die beiden Astronauten Thomas Pesquet und Matthias Maurer. Die Preisverleihung des Deutsch-Französischen Medienpreises wird am 9. September in Berlin stattfinden.

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