Wo wird die künftige Europäische Zollbehörde ihren Sitz haben, die den Online-Schmuggel bekämpfen soll?
Neun Städte bewerben sich um den Sitz der Zollbehörde der Europäischen Union, darunter Lille für Frankreich und Lüttich für Belgien. Diese Agentur muss sich einer Reihe neuer Herausforderungen stellen, indem sie die nationalen Zollbehörden unterstützt und den Data Hub, eine gemeinsame Datenplattform, verwaltet.

Frankreich war das erste Land, das sich um den Sitz der künftigen Zollbehörde der Europäischen Union beworben hat, indem es im Juni 2024 die Kandidatur von Lille unterstützte. Ende November gab Belgien bekannt, dass sich die Stadt Lüttich ebenfalls bewirbt. Inzwischen sind auch Rom, Porto und Warschau ins Rennen gegangen. Bis zur Frist am 27. November hatten sich neun Städte beworben.
Es geht natürlich um mehr als nur um die Wahl des Sitzes und der 250 Mitarbeiter, die zunächst dort beschäftigt werden sollen. Die Schaffung dieser Behörde soll es der Zollunion ermöglichen, eine Reihe neuer Herausforderungen zu bewältigen: die explosionsartige Zunahme von Online-Paketen aus China und anderen Ländern, die Zunahme des illegalen Handels und die Verschärfung nicht zollrechtlicher Vorschriften.
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© Dessin André Faber