Großregion

Grenzübergreifend studieren in der Großregion

13 Studierende beteiligen sich derzeit am interkulturellen BRIDGE-Projekt. Die Informationsphase für Bewerber für die nächste Runde hat bereits begonnen.

BRIDGE

Ein kooperatives Studium in zwei oder mehreren Ländern der Großregion zu absolvieren – diese Möglichkeit bietet BRIDGE. Das Projekt hat zwei Ziele: Zum einen soll es Absolventinnen und Absolventen den Zugang zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zu erleichtern, zum anderen können Unternehmen ihren Bedarf an interkulturell ausgebildeten und mobilen Arbeitskräften decken.

Judith Wörz

© DR

Studierende werden dabei sowohl fachlich als auch interkulturell ausgebildet und können ihre neu erlangten Kenntnisse in den Praxisphasen in Unternehmen anwenden“, erklärt Projektkoordinatorin Judith Wörz.

Dualstudium

@ BRIDGE

An dem Projekt, das Anfang 2020 gestartet ist, sind sechs Institutionen der Großregion beteiligt: htw saar, Hochschule Trier, Haute École Robert Schuman in Libramont (Belgien), Université de Lorraine, HEPL (Haute Ecole de la Province de Liège) und ISEETECH (Institut Supérieur de l'Entreprise et de ses Techniques). Nicht nur dort mussten die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden kooperativen Studienangebote geklärt werden, sondern auch bei den Unternehmen.

Judith Wörz freut sich, dass zum Wintersemester 2021/22 13 BRIDGE-Studierende gestartet sind und geht davon aus, dass es im nächsten Jahr mehr sein werden. „Das Interesse der Beteiligten ist groß, sowohl bei den Hochschulen als auch bei den Studierenden und den Unternehmen.“ Für die nächsten Monate seien Informationsveranstaltungen und -kampagnen geplant, Interessierte können sich bereits jetzt schon unter www.bridge-gr.eu informieren. An allen beteiligten Hochschulen stehen zudem Ansprechpartnern zur Verfügung.

Das Gesamtbudget von BRIDGE beträgt rund 1,90 Millionen Euro, wovon etwa 1.14 Mio. Euro aus dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) kommen. Weitere Mittel stammen von der Staatskanzlei des Saarlandes, der Fédération Wallonie-Bruxelles und dem Département de la Moselle. Das Projekt ist auf drei Jahre bis Ende 2022 ausgelegt. Gespräche über eine Fortsetzung wollen die Partner in den nächsten Monaten führen.

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