Interkulturelles Management, eine wirtschaftliche Herausforderung in Grenzregionen
Am 17. November hat die Handelskammer Frankreich-Schweiz den hartnäckigen Unterschieden in Arbeitseinstellungen und Unternehmenswahrnehmungen zwischen Franzosen, Deutschen und Schweizern eine Podiumsdiskussion gewidmet. Mehrere Führungskräfte berichteten von dieser Komplexität, die aber an einem trinationalen Ort zu einem Vorteil werden kann: wie am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.
Hinter dem fast feierlichen Begriff „interkulturelles Management“ stehen oft ganz banale Alltagsrealitäten. Für viele Französinnen und Franzosen bedeutet Pünktlichkeit „zur angegebenen Zeit kommen“, während Deutsche oder Schweizer meist 5–10 Minuten früher da sind. In Frankreich ist die morgendliche Begrüßung per Wangenkuss normal, während Nachbarn eher auf Abstand bleiben. Solche Unterschiede und Vorurteile können wirtschaftlich hinderlich sein.
So werden deutsche Investorinnen und Investoren häufig von den französischen Arbeitsprozessen abgeschreckt – zum Beispiel vom Schwellenwert von 50 Beschäftigten, ab dem ein Sozial- und Wirtschaftsausschuss (CSE) eingerichtet werden muss. Oft zu Unrecht.
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© André Faber