Großer Osten - Großregion - Oberrhein

Das Weltfestival des Puppentheaters will die grenzüberschreitenden Beziehungen erneuern

Das Festival der Puppentheater, das diesen Samstag in Charleville-Mézières eröffnet wird, ist sicherlich weltweit, aber es verbirgt die grenzüberschreitende Dimension nicht. Ein professionelles Treffen wird Puppenspieler dazu einladen, über die Zukunft zwischen Nachbarn nachzudenken.

Affiche Théatre
Kompanie

© Erich alter

Die Puppen, die 2020 von Covid blockiert wurden, haben einen langen Weg hinter sich und werden ihr Jubiläum umso ausgelassener feiern. Für seine 60. Ausgabe verspricht das Weltpuppentheaterfestival, das vom 17. bis 26. September in Charleville-Mézières (Ardennen) stattfindet, einen außergewöhnlichen Jahrgang mit 420 Aufführungen von Ensembles aus 18 Ländern, darunter drei Deutsche, sechs Belgier und ein Schweizer. Die Shows veranschaulichen die unendliche Vielfalt der Themen, die magische Figuren ausdrücken können. In ihrer Ausstellung "De bois et d'opium" erzählt das deutsch-französisch-schweizerische Kollektiv Kompanie 1/10 ohne Worte von der komplizierten Existenz der Künstler am Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Bloch

© festival mondial des théâtres de marionnettes

Die von Charleville-Mézières mit seinen belgischen Nachbarn organisierten Aufführungen sind noch nicht wieder aufgenommen worden, aber Pierre-Yves Charlois, der neue Leiter des Festivals, will die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wiederbeleben. Im Rahmen der französischen Präsidentschaft der Großregion findet am Samstag, den 18. September, ein Treffen von Fachleuten aus Belgien, Luxemburg, Deutschland, Frankreich und der Schweiz statt, bei dem es um die Wiederaufnahme der Aktivität geht. Erörtert wird die Perspektiven des Schaffens, die Mobilität von Künstlern und Kreationen.

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