Oberrhein – Großregion

Die Kulturschaffenden haben ihre Tribühne

Das grenzüberschreitende Webmagazin szenik initiiert eine Reihe von virtuellen und zweisprachigen Rundtischen, die sich mit kultureller Zusammenarbeit beschäftigen.

Tribühne

Gibt es die grenzüberschreitende Kultur wirklich? Wie kann zweisprachige Kommunikation orchestriert werden, wie können Koproduktionen und Kollaborationen im Maßstab mehrerer Grenzländer organisiert werden? Kann ein junges Publikum dazu ermutigt werden, Grenzen zu überschreiten? Das grenzüberschreitende Webmagazin Szenik, das mit der saarländischen Kulturzeitschrift Opus assoziiert ist, hat diese existenziellen Fragen in den Mittelpunkt des Tribhüne-Konferenzzyklus gestellt, der noch bis Dezember 2021 online laufen wird.

Jenny Lippmann

© DR

"Unser Team hat die Debatten nach den Themen ausgewählt, die wir täglich unter Künstlern und Kulturakteuren der grenzüberschreitenden Szene beobachten. In einem Kontext, der sich enorm verändert, ist es wichtig, sich mit diesen Fragen eingehend zu beschäftigen", sagt Jenny Lippmann, Leiterin der Szenik-Redaktion.

Bürgerfonds

Finanziert mit 10.000 Euro im Rahmen des Projektaufrufs des Deutsch-Französischen Bürgerfonds im Dezember 2020, gibt die Tribühne Kulturakteuren aus dem Grand Est, dem Saarland, Baden-Württemberg und Luxemburg das Wort. Die 1,5-stündigen Gesprächsrunden werden entweder auf Französisch oder auf Deutsch abgehalten. In Übereinstimmung mit den Regeln des Bürgerfonds  endet der Zyklus im kommenden Dezember, aber das szenik-Team schließt eine Fortsetzung der Debatten nicht aus, da die Probleme der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit so reichhaltig und komplex sind.

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