Saarland - Mosel

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Die Beschäftigten, darunter 800 Grenzgänger aus Ostmosel, zeigen sich besorgt über die Zukunft des Ford-Werks in Saarlouis. Die IG Metall und das Komitee zur Verteidigung der Grenzgänger an der Mosel veranstalten am Dienstag, den 14. September, einen Aktionsnachmittag auf dem Zentralmarkt in Saarlouis, um Garantien für die Zukunft des Standorts nach 2025 zu fordern.

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Das saarländische Werk, das von dem Mangel an elektronischen Chips betroffen ist, der die Produktion um ein Vierteljahr verlangsamt hat, wartet außerdem auf eine Entscheidung seiner nord-amerikanischen Muttergesellschaft, ob neue Modelle vergeben werden sollen oder nicht. Von der befürchteten Verlagerung wären nicht nur die Beschäftigten von Ford Saarlouis betroffen, sondern auch die im angrenzenden Industriepark und in der Großregion ansässigen Zulieferer.

Ford hat 2019 einen umfangreichen Sozialplan auf den Weg gebracht, der zum Abbau von 5.400 Arbeitsplätzen in Deutschland führt, darunter 2.300 in Saarlouis.  Die rund 200 Beschäftigten aus dem Departement Moselle, die das Unternehmen verlassen haben, haben große Schwierigkeiten, ihre vertragliche Kündigung von den französischen Verwaltungen anerkennen zu lassen. 

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