Hélène Boulanger, neue Präsidentin des Verwaltungsrats der UniGR

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Legende
Verwaltungsrats der UniGR
Neues Führungsteam an der Spitze der UniGR: Hélène Boulanger (Präsidentin der Universität Lothringen) und Jens Kreisel (Rektor der Universität Luxemburg) übernehmen den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz des Verwaltungsrats.
Bei einem entscheidenden Treffen an der Universität Luxemburg haben die Präsidenten und Rektoren der Partneruniversitäten der Universität der Großregion (UniGR) eine vielversprechende Zukunft für das grenzüberschreitende Hochschulnetzwerk entworfen.
Die Leitung des Verwaltungsrats der UniGR wurde neu besetzt: Hélène Boulanger, Präsidentin der Universität Lothringen, und Jens Kreisel, Rektor der Universität Luxemburg, wurden einstimmig zur Präsidentin bzw. zum Vizepräsidenten des Verwaltungsrats der Universität der Großregion gewählt.
"Es ist eine große Ehre, den Vorsitz der Universität der Großregion zu übernehmen."
Michael Jäckel, bis September 2023 Präsident der Universität Trier, hat nach zwei ereignisreichen Amtsjahren den Vorsitz der UniGR an seine französische Kollegin übergeben. In diesem Zusammenhang betonte er: „Die vorbildliche Zusammenarbeit innerhalb der UniGR, die sich durch eine außergewöhnliche Intensität und Qualität auszeichnet, bietet uns die Möglichkeit, durch die Bündelung unserer Kompetenzen gemeinsame Ziele zu erreichen. Dies verschafft uns einen außerordentlichen Vorteil, um gemeinsam die europäischen und internationalen Herausforderungen zu meistern.“
Michael Jäckel, der die UniGR seit ihrer Gründung begleitet hat und bereits von 2015 bis 2017 Präsident der UniGR war, wird der UniGR weiterhin eng verbunden bleiben. Seine Nachfolgerin als Präsidentin der Universität Trier, Eva Martha Eckkrammer, wird in den Verwaltungsrat der UniGR aufgenommen.
Dieser Stabwechsel markiert das Ende einer sehr erfolgreichen Zeit, in der die Sichtbarkeit und der Einfluss der UniGR in Europa gestärkt wurden. Die Gründung des interdisziplinären Kompetenzzentrums UniGR-Center for Border Studies (UniGR-CBS) und die Einführung der europäischen Zusatzqualifikation „EurIdentity Certificate“ zählen zu den wichtigsten Errungenschaften der UniGR seit ihrer Gründung.
In den letzten Wochen wurden zwei neue Fördermaßnahmen eingeführt, um die interregionale Mobilität von Forschenden innerhalb des UniGR-Netzwerks zu fördern.
Die UniGR freut sich über die erste Ausschreibung der UniGR-Juniorresidenz am Käte Hamburger Kolleg (KHK) der Universität des Saarlandes (CURE). Das Doktorandenkolleg konzentriert sich auf kulturelle Praktiken der Wiedergutmachung und bietet Geisteswissenschaftlern eine einzigartige Plattform.
Darüber hinaus wurde die von der Stiftung Marienburg unterstützte Initiative der Gastprofessuren der UniGR ins Leben gerufen. Das Hauptziel dieser Maßnahme ist es, Professoren und Postdoktoranden Kurzaufenthalte (zwei Monate) an einer Partneruniversität anzubieten.
Aufgrund dieser zahlreichen Initiativen blickt die UniGR optimistisch in die Zukunft und will weiterhin innovative und wegweisende Projekte im Bereich der europäischen Hochschulkooperation entwickeln.
„Nach 15 Jahren intensiver Zusammenarbeit und Austausch kann unsere grenzüberschreitende Allianz stolz auf ihre großartigen Errungenschaften sein, auf Fortschritte, die die Geschichte des Aufbaus der Hochschulbildung und Forschung in Europa prägen. Für uns, die Partnerinstitutionen, ist die UniGR ein solider Stützpunkt, von dem aus wir unsere internationale und europäische Ausstrahlung verstärken können. Unsere Allianz steht im Einklang mit der Vision der europäischen Einigung, die Robert Schuman am 9. Mai 1950 formulierte: „Europa wird nicht mit einem einzigen großen Sprung verwirklicht werden […]: Es wird durch konkrete Errungenschaften verwirklicht werden, die zunächst eine faktische Solidarität schaffen. Diese faktische Solidarität bedeutet für die UniGR die Projekte, die wir gemeinsam durchführen und die unseren Hochschulgemeinschaften, Studierenden und Mitarbeitern neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Mobilität bieten. Unser gemeinsames Ziel ist es, diese Projekte weiter gemeinsam zu entwickeln, denn die Bedeutung unseres grenzüberschreitenden Raums ist heute offensichtlich!”, erklärt die neue Präsidentin Hélène Boulanger.