Strassburg-Ortenau

Anstoss nach der Pandemie für Kleinkulturszene

Eurodistrikt Strassburg-Ortenau gibt 40.000 EUR aus als Unterstützung für kleine insbondere von der Pandemie getroffenen Strukturen.

Frank Scherer

Anlässlich seiner Ratsitzung am 15.Juni hat der Europaïsche Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) die Schaffung eines Kleinkulturfonds in Höhe von 40.000 EUR abgestimmt. Eine Zugabe von 20.000 EUR im Laufe des Jahres wird in Betracht genommen, falls die ursprüngliche Summe übertreffen werden sollte.

Frank Scherer

© EuroDistrict

"Die Pandemie war gerade für die Kleinkulturszene eine enorme Herausforderung. Wir möchten daher unser Beitrag zum « Restart » der lokalen Kulturszene beiderseits des Rheins leisten und dabei insbesondere diejenigen in den Fokus nehmen, die besonders unter der Pandemie gelitten haben, nämlich die jungen Menschen", verkündete Eurodistrikt-Präsident und Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer.

Nähe und Innovation

Als Kleinkultur werden « Initiativen aus den Bereichen Theater, Musik und bildende Kunst » verstanden, welche sich « durch ihre besondere Nähe zwischen Kulturschaffenden und Publikum auszeichen », erklärt der Votum-Sachverhalt. Zuschuss wird sich bis zur Hälfte der Kosten belaufen können. Für seine Berücksichtigung muss das Projekt im Eurodistriktsgebiet veranstaltet werden und grenzüberschreitend sein, indem es eine Partnerschaft von mindestens einer französischen und einer deutschen Träger abbildet. Es muss « innovativ » sein, d.h. nicht einfach eine unveränderte Fortsetzung von bestehenden Kooperationen darstellen. Als eine Art « Anschubfinanzierung » gekennzeichnet sich dieser Kleinkulturfonds, wird im Sachverhalt erwähnt.

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